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| Ausgabe 09/08 |
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EDITORIAL SCHWERPUNKT BRÜCKEN ÜBER DEN BOSPORUS: NEUE TÜRKISCHE LITERATUR Zwischen Asien und Europa und zwischen den Literaturen: der deutschen und der türkischen. Wege zwischen den Kontinenten | DAS KRIMINAL Etwas Göttliches war dabei im Spiel Franz Schuh stößt auf eine allzu lakonischeMeldung über den Tod von Janwillem van deWetering – dabei hatte er von diesem einmal gelernt, was Transzendenz ist BÜCHER DES MONATS Helmut Böttiger Uwe Timm: Halbschatten Ronald Düker Tim Adams: Being John McEnroe Manfred Schneider Ruth Klüger: unterwegs verloren Patrick Bahners Winston S. Churchill: Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi Wolfgang Schneider Daniel Alarcón: Lost City Radio Ulrich Beck Natan Sznaider: Gedächtnisraum Europa DIE BEISEITE Sibylle Berg Lobrede auf ein Tessin ohne Hesse Keinerlei Glamour und all diese unelegant verputzten Berge! Warum es im Tessin trotzdem aussieht wie in Beverly Hills – nur minus Kalifornien LESEÜBUNG Dieter Thomä Das Ganze – ein großer Witz Thomas Pynchon verwandelt die Geschichte in einen Karneval. Bericht über eine umwegige Lektüre des Romans «Gegen den Tag» TRIEBLEBEN UND GESCHICHTE Michael Jeismann Die sexuelle Dampfmaschine War das Liebesleben vor 1850 befriedigender als heute? Jüngste historische Grabungen zum Thema Sex von Volkmar Sigusch, RobertMuchembled und Alain Corbin KINDERBÜCHER Britta Sebens Fragen, die einem niemand beantwortet Marjolijn Hof und Sally Nicholls haben erstaunliche Jugendbücher über die Angst vor dem Tod und die letzten Monate vor dem Sterben geschrieben DAS JOURNAL Rezensionen neuer Bücher von Ingo Schulze || Jutta Richter || Jonathan Carr || Leonora Carrington || Kerstin Hensel || Thomas O.Höllmann ||Wolfgang Ommerborn (Hg.) || Helwig Schmidt-Glintzer || Sun Shuyun || Brunhild Staiger u.a. (Hg.) || Janis Vougioukas || Norbert Gstrein || Bernard Stiegler || Heinrich Hoffmann || Paul Torday Bildbände von Pierre Faure || Ralf-P. Seippel (Hg.) || Ernst-Gerhard Güse (Hg.) || Françoise Chomard,Dietrich Harth (Hg.) PORTRAIT Manuela Reichart Das Prinzessinnen-Syndrom Kinderstar, Leinwand-Diva, tragische Figur: Zum 70. Geburtstag von Romy Schneider KURZ & BÜNDIG Bücher vonWinfried Speitkamp ||Matthew Eck || Fredrik Sjöberg || RebeccaMiller || Ingo Haar,Michael Fahlbusch (Hg.) || Peter Orner || Bildbände von David Attenborough || LiesMaculan DAS MAGAZIN Mitten ausWien || Kalender || Jetzt als Taschenbuch || Hörbücher || Leserbriefe ||Was liest Josef Haslinger? || Literatur im Kino || Netzkarte IMPRESSUM VORSCHAU, P. S., REGISTER
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Editorial |
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Feridun Zaimoglu, liebe Leserin, lieber Leser,
ist der Sohn türkischer Arbeitsmigranten, nennt sich ganz selbstverständlich einen «deutschen Autor» und kommt LITERATUREN daher wie gerufen – als Titelheld dieser Ausgabe, deren Schwerpunkt dem Gastland der kommenden Frankfurter Buchmesse gewidmet ist: der Türkei. Zaimoglu ist in zwei Kulturen aufgewachsen, pendelt zwischen Ankara und Kiel und kann daher den Politikerstreit um die «deutsche Leitkultur» nur ironisch kommentieren – durch die Dekoration seiner KielerWohnung mit des Deutschen liebster Leit-Ikone. Für ihr Zaimoglu-Portrait ist FraukeMeyer-Gosau demAutor in seine beiden Heimatorte nachgereist, die Hauptstädte zu nennen den politischen Fakten zum Trotz nicht ganz leichtfällt. Als Buchmessen-Ehrengast weist die Türkei einige Besonderheiten auf.Nicht nur, dassmanche ihrer namhaften Schriftsteller deutsche oder sogar norwegische Autoren sind und etliche andere, darunter so prominente wie Orhan Pamuk und Elif Shafak, zu Hause politisch drangsaliert werden; wieder andere, alte Kemalisten in Opposition zur Regierung Erdogan, rufen plötzlich sogar zum Boykott der Buchmesse auf.Überhaupt begegnet die Buchkultur der TürkeiWiderständen imeigenen Land:Das Lesepublikumist klein und weitgehend auf denWestrand des Landes und das winzige Bildungsbürgertum beschränkt. Andererseits hält die neue türkische Literatur gewichtige Entdeckungen bereit: Istanbul ist ein kultureller Brennpunkt, das Land will mit mehr als 300 Autoren in Frankfurt anrücken. Seit es LITERATUREN gibt, hat die Redaktion die Literatur der Buchmessen-Gastländer stets sorgfältig geprüft und jene groß herausgestellt, deren Bedeutung dies rechtfertigt: Polen, Russland, Indien, Türkei. Landesumfang und Bevölkerungsgröße sind allerdings nicht ausschlaggebend für die Intensität und den Reichtumdes jeweiligen literarischen Lebens. Bestes Beispiel sind die boomenden kleinen Dichterinseln Irland und Island, Gastländer in Frankfurt 1996und 2011. Aber jetzt auf zu den Brücken über den Bosporus.
Viele spannende türkische Leseabenteuer wünscht
Ihre LITERATUREN-Redaktion
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Das Kriminal |
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Etwas Göttliches war dabei im Spiel
VON FRANZ SCHUH
Den Tod mit einer Vorstellung vom Weiterleben zu übertrumpfen, ist eine kulturelle Üblichkeit. Nicht zuletzt die Religionen leben gut davon. Aber es gibt natürlich auch Vorstellungen, die sich dem widersetzen: Nichts bleibt und nichts wird sein. Soll man nun irgendetwas tun, das einem – zumindest in der Einbildung – ein Weiterleben gewährt, oder soll es einem gleichgültig sein, was nach einem selbst kommt? Man ist ja dann nicht mehr da, und das müsste doch dafür ausreichen, dass es einem jetzt schon gar nichts ausmacht,was «danach» ist. Ich will etwas (mir) Peinliches gestehen, auch wenn nicht einmal das Geständnis mir zusteht. Es ist mir peinlich, aber ich fürchte mich schon jetzt davor, dass nach meinem Tode in irgendeiner Zeitung diese Art von flüchtigem Nachruf steht, der sogar einen bedeutenden Menschen wie Jan willem van de Wetering treffen kann: «Im Alter von77 Jahren ist im amerikanischen Gliedstaat Maine der Weltenbummler und Romanautor Jan willem van de Wetering gestorben. Der gebürtige Niederländer erlag bereits am 4. Juli in Surry den Folgen eines Krebsleidens, wie sein Agent mitteilte.Van deWetering lebte unter anderem in Japan, wo er eine Leidenschaft für den Zen- Buddhismus entwickelte und1971 sein erstes Buch schrieb mit dem Titel ‹Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster›. 1975 begann er eine Serie von Kriminalromanen mit den ‹Amsterdam-Cops›. Van de Wetering verfasste auch mehrere Kinderbücher.» Das war’s dann. Ein Leben und ein Tod, wie ein Agent es mitteilt. Da ich in meiner eigenen Bibliothek nie etwas finde (genauer: nichts von dem, was ich suche), eile ich zur Buchhandlung, und siehe da, die meisten Werke Van de Weterings sind vergriffen. Ja, die «Amsterdam-Cops»–ich kannte ihre Dienstgrade einmal auswendig, genauso, wie ich als Kind die vielen Namen von Hadschi Halef Omar hersagen konnte. Wenn ich mich nicht irre, lautet die Hierarchie der Amsterdamer Polizei: Agent, Hoofdagent, Brigadier, Adjudant, Inspecteur, Hoofdinspecteur, Commissaris, Hoofdcommissaris. Blass erinnere ich mich, dass auch ein Reserve-Hoofdagent vorkommt. Und ich erinnere mich an eine Wendung, die Van deWetering der Rangordnung seines Personals gab. Er zitierte einen Harvard-Professor für Psychologie, einen Freudianer, derVan de Weterings Polizisten, vor allem de Gier, Grijpstra und den Commissaris, unter die Lupe genommen hatte. Der Professor kam zu dem Schluss, «dass deGier die Libidowäre,Grijpstra das Über-Ich, das weiß, wie weit man gehen kann,und der Commissaris ist der einzige,der zwischen beiden vermitteln kann». Ich zitiere diesen Schematismus nur, weil Van de Wetering, der, wie er selber sagte, nie Freud las, seine Freude damit hatte.Mir hat eine Freundin das Buch – ins Café Prückel an derWiener Ringstraße – gebracht, jenes Buch, in dem der Harvard-Professor zitiert wird, nämlich Janwillem van deWeterings «Straßenkrieger». Die «Straßenkrieger» haben im englischen Original den vertraut unheimlichen Titel «The Angel with Hollow Eyes». Den alten rororo-Thriller habe ich seinerzeit, 1996, besprochen. Ich war schon damals auf der Suche nach den gattungsspezifischen Sätzen, also nach Sätzen, die, ohne aufzufallen, nur in Kriminalromanen vorkommen können. Donna Leons «Endstation Venedig» zum Beispiel beginnt mit geradezu Hegelscher Notwendigkeit: «Die Leiche trieb mit dem Gesicht nach unten im dunklen Wasser des Kanals.» Janwillem van deWeterings Buch «Straßenkrieger» enthält natürlich auch einen derartig charakteristischen Satz. Er lautet: «Der geliebte Onkel röchelt ein letztes Mal.» Es ist nicht bloß phrasenhaft, Van de Wetering nachzurühmen, dass er seine «metaphysischen Ideen unaufdringlich und oft humorvoll und spielerischmit den Strukturen der Kriminalgeschichte in Einklang» bringen kann. Der Titel «The Angel with Hollow Eyes» klingt nach «Metaphysik», beruht aber auf einer sehr physischen Phantasie: Der Commissaris träumt von der Fahrerin der Linie 2 in Amsterdam. Sie, die bei Tag – wie «eine Prostituierte im Schaufenster» aussehend – den Wagen lenkt, erscheint ihm in der Nacht als Todesengel,der nur Augenhöhlen und keine Augen hat. Das führt zum Dialog der Dialoge. Die Fraudes Commissaris lächelt über ihren Träumernachsichtig: «‹Genießedeine unartigen Träume nur, Jan.›» Jan will aber nicht in Verdacht geraten, hier irgendetwas zu genießen: «‹Es war eher wie ein mystischer Traum›, beharrte er. ‹Mit einer besonderen Bedeutung. Etwas Göttliches war dabei im Spiel.› Er blickte auf. ‹Man hat doch keinen Sex mit Engeln.› – ‹Sicher nicht›, bestätigte sie höflich.» Das ist die Kunst, Bedeutungen schweben zu lassen, ohne sie verblasen anzubieten.Van de Weterings «Der leere Spiegel», sein Buch über die Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster, ist 2007 als Rowohlt- Taschenbuchinder 27.Auflage erschienen!Von Vande Wetering habe ich gelernt, dass Transzendenz, wenn überhaupt, Alltag ist und nicht aus romantischen Ausnahmezuständen resultiert. Der Zen-Buddhismus ist aber keine Lehre, kann also in den Kriminalromanen keineswegs so zwanghaft vorkommen wie die Sozialkritik bei Mankell. Aber man weiß, woher es kommt, wenn in «Der Commissaris fährt zur Kur» Adjudant Grijpstra und Brigadier de Gier im Morgengrauen zum Tatort fahren. Da sehen sie drei vornehme, korrekt gekleidete Herren, die auf Rollschuhen durch die Gegend gleiten. Sie tragen neue Aktentaschen und schwingen,mühelos auf dem Asphalt dahin fahrend, den freien Armim Takt.
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Die Beiseite |
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Lobrede auf ein Tessin ohne Hesse
Keinerlei Glamour und all diese unelegant verputzten Berge! Trotzdem: Im Tessin sieht’s aus wie in Beverly Hills – zum Glück minus Kalifornien
VON SIBYLLE BERG
Als ich jung war, hatte ich Angstzustände. Lass mich nie feststellen, alles falsch gemacht zu haben,wenn ich zu alt bin, um neu zu beginnen, betete ich zu mir. Ich habe vieles falsch gemacht. Das Erkennen beginnt. JETZT. Himmel, man fährt doch nicht ins Tessin, sagten mir wiederholt Schweizer, die Sorte, die im Freitagtaschenturm shoppen geht, und in den Ferien macht man mit Cross- Maschinenin Cambodia herum. Irgendwann gingen mir die Argumente aus. Das Wetter, ja, ja, und die Bananenbäumchen, so herzig. Seit ich ein Mensch war, fuhr ich wie alle Deutschen ins Tessin. Selbstverständlich, ohne ein Wort Italienisch zu können, tigerte ich in den Tälern herum und seufzte: Ach, das Tessin, das ist schon ein schöner Flecken deutscher Erde. Ich habe lange nicht verstanden, dass das Tessin eine No-Go-Area für gewisse Menschen ist. Doch irgendwann verstand selbst ich Sätze wie: Klar, da fahren meine Großeltern auch immer hin, und: Hast du auch deine Hermann-Hesse-Bücher eingepackt? Da der Mensch nicht mehr ist als die Summe gehörter Meinungen, begann sich mein Blick zu verändern. Was dem Tessin jamal eindeutig abgeht, merkte ich, ist jeder Glamour. Keine eleganten Restaurants hat es da, keine Damen, die in Mules aus Maybachs hüpfen. Und die Berge, die den Himmelsblick beschneiden, wie unelegant die verputzt sind. Und außerdem: war das Tessin nicht der Lieblingsurlaubsort vonder singenden Schreibtorte Hera Lind? Sieht nicht jede Bar dort aus,als käme gleich Udo Jürgens herein, seinen Glasflügel im Gepäck? So begann ich nach Italien zu reisen.Wunderbar, im August im Cinque Terre Teil eines tausendköpfigen Touristen-Lindwurms zu sein; am Meer lag ich in Liegestühlchen, zehn Reihen vom Wasser entfernt («Ja, gnädige Frau, das Liegestühlchen bestellt man ein Jahr im Voraus»). Nach Spanien fuhr ich und ließ mich mit Millionen anderer junger hipper Touristen durch die Ramblas schieben, und endlich war ich ein Teil der großen Schweizer Reisegruppe, der kein Ort zu ausgefallen, kein Ziel zu abwegig ist. Für viele Jahre überließ ich das Tessin völlig den Deutschen. Und wurde vor kurzem wieder angespült. Mit einem richtigen Ausländer,der staunend durch die grüne Hölle Tessin sprang und befand, er habe tropische Regenwälder geschaut, die weniger imposant waren. Immer wieder stieß der Mensch kleine Schreie aus und fuhr wie besemmelt mit Bergbähnchen, ertrank fast in einem Fluss und verputzte diverse Geißenkäse. Die erste Nacht verbrachten wir in einem kleinen Hotel am Monte Verità. Aufgeladen mit den Bildern der wunderbar Bekloppten aus dem Museum (die gotische Schönheitstänzerin! Der Typ, der den Wald mit Botschaften vollgenagelt hatte! Die Satanisten!) hocken wir auf der Riesenterrasse. Das ist doch wie überall auf der Welt, wo es schön ist, sagt der Bekannte, und ich sehe mit einem Mal die Umgebung wieder, wie früher, bevor mir Menschen mit schlechtem Kleidergeschmack meinen Lieblingsort vermiest hatten. Vielleicht ist es aber auch nur die heilsame Gleichgültigkeit eines erfüllten Lebens, die mich vorurteilsfrei schauen lässt. Wir also auf der Dachterrasse, und ich denke, dass es in der Schweiz immer wieder so angenehme Überraschungen gibt. Ein kleines Hotel mit beängstigend freundlichen Angestellten und einer Terrasse, von der aus man die alten Holzbauten auf dem Monte Verità anschauen kann. Und unten Ascona. Das hatte ich selbst in jener Jugend gemieden, als ich gerne ins Tessin fuhr, denn da gab es zu viele Landeskameraden mit rosa Hemden und Krokoschuhen. Doch schon wieder eine Überraschung! Hat man die erwürgend putzige Altstadt hinter sich gelassen,kommt man zum Lido, weiter zum Hafen, und dann zu einem riesigen Landlappen, zwischen den Mündungsarmen der Maggia. Da sieht es aus wie in den Hamptons. Groß, grün, satt. Ein Golfplatz mit Riesenbäumen, und dann ein Park, 110.000 Quadratmeter groß. Mitten im Tessin. Auf dem steht das Castello del Sole. Das Hotel hat einen eigenen Strand, denman durch den Park erreicht.Überall lümmeln Sofas auf dem englischen Rasen, auf Rattan-Tischen frische Lilien,direkt am See hat es eine Bar neben Schilfhecken. Das ist großartig. Das ist Beverly Hills. Rasensprenger tun ihren Dienst und 6 Gärtner wuseln herum: I love 6 Gärtner! Über den englischen Rasen spazieren Vögel und gepflegte ältere Paare, die so reich sind, dass man es ihnen nicht mehr ansieht. Nichts, was aussieht wie das Schreckbild des Tessin. Keine Kunsthandwerker, keine Rusticos, keine Heimatdichter und Aquarellisten. Stattdessen fette Villen, fette Kies-Einfahrten, so richtig herrlich ausländisch sieht es aus – und ist es zum Glück nicht. Hier haben wir etwas, das es auf der Welt so nichtmehr gibt: einen absolut perfekten Platz. Ein Gefühl von Verlust überkommt mich. Ich gehöre dazu, und zugleich auch nicht. Denn morgen muss ich wieder nach Hause, und die anderen werden einfach hierbleiben, für Wochen, oder für immer, in ihren Suiten und Villen. Ich habe alles falsch gemacht.
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