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Ausgabe 09/09
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Inhalt
Titel 09/09
SCHWERPUNKT
AUFBAU FERNOST
Das zukunftsverliebte China hat seine Literatur besonders nötig. Denn während in den Städten Abrissbirnen wüten, wird hier die Tradition bewahrt. Im diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse darf aber vieles, was imWesten zu lesen ist, überhaupt nicht erscheinen

Jörg Magenau Auf der Zickzackbrücke in die Zukunft Eine Reise nach Shanghai und Nanjing – und zu einer Literatur, die vor allem vomVergangenen erzählt 6 || Bi Feiyu Das Erdbeben Über das Reich derMitte und den internationalistischen Kampf 16 || «Einfach nur übersetzen geht nicht» Ein Gespräch mit dem Sinologen Ulrich Kautz 22 || Besprechungen neuer Bücher von Jonathan Spence || Li Yiyun ||Ma Jian || Liao Yiwu || ZhuWen || Christian Y. Schmidt 9–20

EDITORIAL

DAS KRIMINAL
Der letzte Vampir
Frauke Meyer-Gosau begleitet Kommissar Adamsberg bei der Jagd auf einen Blutsauger

BÜCHER DES MONATS
Ronald Düker
Jörg Fauser: Der Strand der Städte

Patrick Bahners
Brigitte Kronauer: Zwei schwarze Jäger

Stefan-Ludwig Hoffmann
Mark Mazower: Hitlers Imperium

Moritz Baßler
Wolf Haas: Brenner und der liebe Gott

Hannes Becker
Roberto Bolaño: 2666

Jens Balzer
Hanspeter Künzler: Black or White

LITERATUREN-GESPRÄCH
Terézia Mora «Wahrscheinlich bin ich eine Männerroman-Schreiberin»
Über Geld und Liebe, Gucky, den Mausbiber, und die Eigentümlichkeiten der IT-Welt

WAHLJAHR 2009
Kurt Darsow Im Herbst der Politik
Bücher zumWahlkampf: Über Kandidaten, Parteien, Klimawandel und eine junge Aktivistin

ESSAY
StephanWackwitz Auf der Jagd nach dem weißen Wal
«Unendlicher Spaß» von David FosterWallace ist der post-postmoderne Großroman

KINDERBÜCHER
Annette Zerpner «Du bringst mich zum Glühen, du Wahnsinnsblonde …»
Lebenslügen, graue Gefühle und notorische Tiefbegabung – wie man aus verqueren Lebenslagen das Allerbeste macht

DAS JOURNAL
Rezensionen neuer Bücher von Georges Perec || Peter Spork || Sibylle Berg || George Johnson ||Michael Gamper u.a. (Hg.) || Angelika Overath || Colm Tóibín || Ernst Halter || Andreas Lebert, Stephan Lebert
Bildbände von Atta Kim || Liu Heung Shing || Ralf Beil (Hg.)

DIE BEISEITE
Peter Licht Lass es sausen!
Zwischen Satéspieß, Linsensalat, Schreibblockade und der nächsten Deadline. Typologien zur Literatur (4): Der «Kolumnist»

AUTOBIOGRAFIE
Stefanie Peter Im Spiegel sah sie ein wildes Tier
Coco Chanels Erinnerungen erzählen von Schönheit, Schlichtheit und Emanzipation

KURZ & BÜNDIG
Bücher von Aravind Agida || IrmtrudWojak || Stephan Thome || Sabine Bode || Serhij Zhadan || Andreas Kramer, Jan Volker Röhnert (Hg.)
Bildbände vonMike Evans, Paul Kingsbury (Hg.) || Udo Kittelmann u.a. (Hg.)

DAS MAGAZIN
Mitten aus Dublin || Kalender || Jetzt als Taschenbuch || Literatur im Kino || Leserbriefe || Hörbücher ||Was liest Felicitas Hoppe? || Netzkarte

IMPRESSUM

VORSCHAU, REGISTER

Editorial
Editorial 09/09 In China, liebe Leserin, lieber Leser,

gibt es vieles zu entdecken: Baustellen allerorten, seltsame Gerichte und nicht zuletzt eine Literatur, die sich nach der Zertrümmerung in den Jahren der Kulturrevolution wieder auf eigene Traditionen besinnt. Die Reportage von Jörg Magenau aus Shanghai und Nanjing bietet Einblicke in eine Gesellschaft, die ganz und gar der Zukunft zugewandt ist und deshalb umsomehr der Literatur als Gedächtnis bedarf (S. 6).Viele der Neuerscheinungen, die den Auftritt Chinas als Gastland der Frankfurter Buchmesse im Oktober begleiten, können aber im Land selbst gar nicht erscheinen.Dennoch ist die Literatur des Exils Teil der chinesischen Topografie.Das wird auch an der Auswahl der wichtigsten China-Bücher deutlich, die wir in diesem Heft präsentieren.
Überbordende Detailfreude, Sinnlichkeit und Opulenz bestimmen die meist recht umfangreichen chinesischen Romane. Ähnliches lässt sich auch von einem Werk sagen, das schon im Sommer zum Buch des Herbstes ausgerufen wurde: «Infinite Jest» von David Foster Wallace liegt endlich in deutscher Übersetzung vor. Stephan Wackwitz wehrt sich beharrlich gegen das Genie-Gedröhn, das ihm auf jeder Seite dieses post-postmodernen Großromans entgegenschlägt (S. 56).Womöglich handelt es sich dabei um einen sehr männlichen Gestus.Wenn Terézia Mora sich im LITERATUREN-Gespräch über ihren neuen Roman «Der einzige Mann auf dem Kontinent» als «Männerroman-Schreiberin» outet (S.42), meint sie damit allerdings etwas ganz anderes.
Im September läuft der Countdown zur Bundestagswahl. Allen unentschlossenen Wählern – und das soll ja die Mehrheit sein – bietet Kurt Darsow einen Überblick über politische Bücher des Herbstes, die womöglich zur Entscheidungsfindung beitragen könnten (S. 50). Countdown schließlich auch für LITERATUREN: Dies ist die letzte Ausgabe im gewohnten Format.Neun Jahre sind vergangen seit dem ersten Heft im Herbst 2000 – da ist es an der Zeit, Konzeption und Gestaltung grundlegend zu überarbeiten. Lassen Sie sich überraschen von den neuen LITERATUREN ab Oktober. Mit dem Septemberheft schließt damit auch die kleine literarische Typologie unseres Kolumnisten Peter Licht standesgemäß: mit dem Typus des «Kolumnisten».

Eine anregende Lektüre wünscht
Ihre LITERATUREN-Redaktion
Die Beiseite
Lass es sausen!

Zwischen Satéspieß, Linsensalat, Schreibblockade und der nächsten Deadline. Typologien zur Literatur (4): Der «Kolumnist»

VON PETER LICHT

Der Kolumnist stolpert so vor sich hin. Er torkelt dem 5000sten Zeichen entgegen. Im Stolpern reißt er die Vasen von der Kommode. Im Fall versucht er, sich zu fangen und greift in seiner Not in irgendein Dekolleté. Das ist ihm unangenehm. Die Perlenkette reißt. Das Tischtuch rutscht. Der Tisch kippt. Auf den Etageren kommen die Erdbeeren ins Rollen. Die Mousse-au-Chocolat-Wanne wankt. Wie all die Dinge hat auch er einen unhaltbaren Standpunkt. Er verheddert sich in sekundengültigen Betrachtungen. Jetzt reiß Dich zusammen, zischt er sich an.Bring’s auf den Punkt. Lad es auf mit Energie und lass es sausen.
Ja gut. Geistesgegenwärtig fängt er mit der Linken die fallende Vase. Mit der Rechten beschwichtigt er den zum Dekolleté gehörenden Begleiter. Noch während die Mousse durch den Raum sinkt, hechtet er parallel zum weißen Velours die Fußbodenleiste entlang. Auf dem Rücken liegend, fängt er die Schale und sichert sie mit beiden Händen. Er rappelt sich auf. Nur nix anmerken lassen. Stell das olle Ding hin und fang drüben am Buffet irgendeine Plauderei an! Nix ist passiert. Keiner hat etwas bemerkt. Alles ist so, wie es vorher war. Uff. Noch 3835 Zeichen. Der Kolumnist schlendert rüber zum Buffet, nimmt einen Satéspieß und etwas vom Linsensalat. Er zieht den Spieß durch die Zähne. Die Brocken plockern ihm in den Mund. Langsam kauen. Neu orientieren. Beim Beißen zu sich finden.
Der Kolumnist in seinem Lavalampenbewusstsein. Hin und wieder taucht ein angewärmter Gedanke auf. Er wölbt sich in der Vehemenz der erhitzten Minute. Steigt nach oben. Kühlt sich ab und sinkt wieder herab. Er denkt sich oft: «Bin ich der Hüter meiner Gedanken?» Stets verneint er diese Frage. «Bin ich der Hüter meiner Fragen?» «Bin ich der Hüter meiner Zunge?» Auch dies verneint er. Was er instinktiv hütet, sind seine deadlines. Und die Nähe zu ihnen. Letzter Zeitpunkt Kolumnentextabgabe Freitag, der 13., 23:59 Uhr. Nichtmehr lang bis dahin. Das setzt ihm zu. Möge der Zeit doch die letzte Zungenspitze fehlen! Möge sich die Zeit am Ende so weit verjüngen, dass es nie zu 00:00 kommt. 23:59: 59:59:59:59 etc.: Das ließe sich auf ewig halten, wenn man immer mehr in den Mikrobereich geht. Dem Kolumnisten steht der Schweiß auf der Stirn. Er dreht sich hinein in das, was er tut. Er handelt davon, dass er irgend wovon handelt. Er schreibt darüber, dass er schreibt, indem er darüber schreibt, dass er nicht schreibt. Er hat damit das Prinzip der selbsttragenden Karosserie verinnerlicht. Er besitzt kein Chassis. Er hat keine Bodenplatte, auf der er sich aufbauen könnte. Es gibt kein Außen und kein Innen. Er trägt sich selbst. Damit ist bewiesen: Der Kolumnist ist ein Gott. EinWesen, das keine Bedingung von außen braucht.
Dieser grenzenlose Zustand ist aber natürlich auch ein schwerer Brocken, unter dem der Kolumnist ganz schön ächzt, denn gewiss braucht auch der Kolumnist wie jedes (Lebe-)Wesen eine Umrandung, durch die es sich selbst erst erkennen kann. Ohne Grenze keine Existenz. Und da die Grenze eben nicht von außen kommt, denn es ist ja einerlei, was er schreibt (ist es natürlich nicht, ist es aber doch), so gibt sich der Kolumnist die Grenze von innen, indem er eben nicht schreibt, weil er BLOCKIERT ist. Womit bewiesen wäre, dass der Kolumnist nichts anderes macht als aus einer Schreibblockade einen Beruf. Ein Gott mit Schreibblockade. Und natürlich ist eine Schreibblockade das Beste, was einem Schreiber widerfahren kann. Es baut sich ganz von allein, lediglich aus der Not der Deadline-Situation, eine phantastische Spannung auf. Ein unerträglicher Innendruck, der seiner Entladung entgegenjauchzt.War der Kolumnist also bislang bar des Inhalts, so hat er nun auf einmal den tollsten Inhalt, der daraus besteht, dass er keinen Inhalt hat. Ein berstender existentieller Scheiter-drive, der auch beim Gegenüber ankommt. Denn wer ist nicht gerne Zeuge einer professionellen Übersprunghandlung? L’art pour l’art. Entladung pour Entladung. (Oder besser: Entl’adung pour Entl’adung).
Zufrieden stellt sich der Kolumnist noch mal hinten an der Buffetschlange an und lädt sich eine gediegene Portion Schokoladenpüree auf den Teller. Wie es der Zufall will, fliegt ihm geradewegs eine Motte in die Mousse. Er sieht sie vergeblich rudern und hilft ihr auf dem Gabelzinken raus aus der Patsche. Kann sich ja nicht jeder selbst aus dem Sumpf ziehen, denkt er sich, damach’ ich mal ne Kolumne draus. Da könnt’ ich Schokoladenpüree durch die Gegend schmeißen und mich in anderer Leute Dekolletés verheddern…so vormich hin stolpern…aber hat ja noch Zeit…(wann ist nochmal die nächste deadline?) Egal. Jetzt erstmal Tellerchen hinhalten.Man weiß ja in jeder Hinsicht nie, wann das Buffet abgetragen wird.
Mitten aus...
...Dublin

VON HANS-CHRISTIAN OESER

Der Fahrgast, der die Küstenschnellbahn besteigt, um in die Innenstadt Dublins zu gelangen, hat dieQual der Wahl: Naturschönes und Kunstschönes wetteifern um seine Aufmerksamkeit. Eben noch schaute er über die spiegelglatte Fläche der Irischen See, da fällt sein Blick auf das Poster «Poetry inMotion», eine Initiative, die den Berufstätigen die tägliche Pendelstrecke mit lyrischen Kostproben versüßen soll.
Heute hängt hier Robert Frosts kunstvoll komponierteTerzine über Nacht und Zeit und Einsamkeit: «I have been one acquainted with thenight. / I have walked out inrain– and back in rain. / I have outwalked the furthest city light.» Die halbstündige Fahrt reicht aus, um das Gedicht auswendig zulernen,und in jedem Wagen wartet ein anderes. Nach wenigen Wochen oder Monaten könnte man im Kopf eine ganze Anthologie mit sich herumtragen. Dún Laoghaire ist Veranstaltungsort eines Lyrikfestivals, dessen Name «Poetry Now» nicht nur eine Bestandsaufnahme der Gegenwartslyrik verspricht, sondern sich ebenso als kulturpolitischer Schlachtruf deuten lässt, nach Art des Sprechchors,den alle irischen Demonstranten unabhängig von Anlass und Forderung anstimmen: «What do we want?» – «Poetry!» – «When do we want it?» – «Now!» Im Rahmen des diesjährigen Festivals wurde der 70.Geburtstag von Seamus Heaney begangen, dem vierten irischen Literaturnobelpreisträger nach Yeats, Shaw und Beckett. Siebzehn Teilnehmer rezitierten Gedichte von oder für Heaney, der mit seiner gravitätischen Erscheinung, seinem weißen Haupthaar, dem listigen Blick über dieBrillengläser hinweg, der Druckreife seiner Äußerungen und seiner unblasierten Freundlichkeit immermehr dem Bild gleicht, das man sich von einem verdienten Künstler des Volkes macht. Die in die Zehntausende gehenden Auflagen seiner bislang elf Gedicht-Sammlungen – normalerweise verkauft sich ein Lyrikband zwischen sechzig- und sechshundertmal – bezeugen, dass es sich in der Tat um einen Dichter des Volkes, wenn auch nicht um einen Volksdichter handelt.
Der Respekt, der Seamus Heaney gezollt wird – kein Ire, der nicht seinen Namen kennt, kein Schüler, der nicht seine Gedichte interpretiert hätte –,mag mit dem traditionellen irischen Respekt vor der Sprache zusammenhängen. Sprache, Überlieferung und Volksmusik sind die wichtigsten Vehikel nationaler Selbstfindung und Selbstbehauptung, erst durch den «Großen Sprung» des auf materiellen Wohlstand ausgerichteten «Keltischen Tigers» traten sie in den Hintergrund: Zusammen mit den Fesseln der katholischen Kirche wurden auch die Bindungen an eine überkommene Lebenswelt abgestreift. Doch die Bedeutung der Dichtkunst als einer Form des kollektiven Gedächtnisses reichtweit zurück. Nicht nur spielte sie eine vorbereitende, begleitende und verarbeitende Rolle im irischen Freiheitskampf – unter den sieben Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung von 1916 waren zwei maßgebliche Lyriker; vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit hatten die in eine strenge Hierarchie eingebundenen filí als Mythologen, Topografen und Genealogen überdies eine herausragende Funktion an den Höfen der gälischen Aristokratie.
Während «Lyriker» wohl eher eine sachliche Berufsbezeichnung ist, schwingt beidem Wort «poet» eine gewisse Emphase mit – ein«Irish poet» versteht sich womöglich noch immer als einer von Shelleys «unerkannten Gesetzgebern derWelt».KeinWunder, dass bei einem anderen Literaturfestival nahezu jeder Diskussionsteilnehmer aus dem Publikum sich mit den Worten vorstellte: «My name is ***. I am an Irish poet.» Irlands stehendes Heer von 10.000 Poeten erhält demnach ständig Zuwachs. Wenn man laut Tom McIntyre bei jedem Steinwurf über eine Hecke einen Dichter trifft, ist amöffentlichen Profil dieser Spezies einfach kein Vorbeikommen: Als Michael Hartnett starb, stellte man in der Galwayer Buchhandlung «Kenny’s» ein Foto und eine brennende Kerze ins Schaufenster; als Desmond O’Grady das Manuskript seines letzten Gedichtbandes abhanden kam, machte der Fall Schlagzeilen in der überregionalen Presse; als Cathal O’Searcaig hin einem Dokumentarfilmals schwuler Sextourist in Nepal gebrandmarkt wurde, tobte in den Medien wochenlang ein bitterer Streit um Sinnlichkeit und Sittlichkeit, aber auch um Künstlerprivilegien wie Einkommensteuerbefreiung, staatliche Leibrente und Zuschüsse aus dem Säckel des Grafschaftsrates.
Die irische «Dichterdichte» lässt sich leicht ironisieren. Schon Brendan Behan mokierte sich: «Die sind alle nach ihrer Vorstellung Dichter und Schriftsteller – zuerst kommen die Schriftsteller aus Kerry – die Romanschreiber vorneweg –, dann die Dramatiker aus Kerry, die Essayisten aus Kerry, und wenn man dann alle Grafschaften durch hat, ist eine ganze Menge zusammengekommen.» Ist angesichts einer Situation, in der es mehr Verfasser als Leser vonVersen zu geben scheint, möglicherweise der Zeitpunkt für eine Radikalkur gekommen? Man könnte die ganze Bagage ins Exil verbannen, ebenfalls eine bewährte Tradition: Bereits 575 n. Chr. wusste nur der Heilige Columcille zuverhindern,dass die «Männer Irlands» die als «zahlreich, arrogant und lästig» empfundene Zunft von der Insel vertrieben.
P.S. Soeben meldet die irische Presse, dass Desmond O’Gradys Manuskript nach zwei Monaten wieder aufgetaucht ist. Es war auf einem Pferdemarkt verlorengegangen, nachdem ein Freund, der es in Verwahrung genommen hatte, es auf dem Boden abgelegt hatte, um ein Pferd zu besteigen. Jemand hatte es aufgehoben, mit nach Hause genommen, längere Zeit darin geschmökert und schickte es endlich dem Autor mit der Post zu.

HANS CHRISTIAN OESER lebt in Dublin und wurde als Übersetzer englischsprachiger Literatur vielfach ausgezeichnet. Im Frühjahr 2009 war er für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert
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